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Weilerswist, Juni 2010
Karneval und Sauerbraten - einfach toll
PARTNERSCHAFT Christiana Caves erlebte allerlei Wunderliches während ihres Auslandsjahres
VON PATRIK REINARTZ Weilerswist.
Christiana Caves aus England hat ein ganzes Jahr in Weilerswist ver-
bracht. Ihre Erfahrungen waren durchweg positiv. Bild: Reinartz
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Nein, Reibekuchen waren nicht so ganz ihr Ding. Aber den Sauerbraten, den fand sie ziemlich lecker. Und erst die ganzen verschiedenen Brotsorten in der Bäckerei. "So etwas gibt es bei uns in England nicht", berichtet Christiana Caves, die mit einem Strahlen in den Augen vom "echten, frischen Brot" schwärmt. Die 19-JÄhrige hat ein Jahr in Weilerswist verbracht. Kurz vor der Heimreise fällt das Fazit der jungen Frau durch die Bank positiv aus: "Die Menschen sind hier sehr herzlich, der Abschied wird mir schwerfallen." Christiana Caves lebt in der NÄhe der Weilerswister Partnerstadt Whitnash. Seit der Gründung gehört ihre Großmutter der dortigen "Twinning Association" an. Im Rahmen der Städtepartnerschaft war Christiana in den vergangenen Jahren schon zweimal für jeweils eine Woche in Weilerswist zu Gast. Jetzt verbrachte sie hier ein ganzes Jahr. Unterstützt wurde das Projekt von der Partnerschaftsgesellschaft Weilerswist. "Christiana hat sich hier auch stark für die Gemeinde eingebracht", berichtet deren Vorsitzende Christa Kayser. Im vergangenen August trat die junge Engländerin ihr "Auslandsjahr" an. Zuerst absolvierte sie ein zweimonatiges Praktikum beim "Kölner Stadt- Anzeiger", und zwar in der Abteilung Bildbearbeitung und Layout. An den Samstagen jobbte sie im Brühler Phantasialand. Danach war sie für ein halbes Jahr bei einer Informatik-Firma in Köln tätig: "Unter anderem habe ich da Übersetzungen gemacht." In den letzten drei Monaten dann war sie gemeinsam mit Christa Kayser in allen vier Grundschulen des Weilerswister Gemeindegebietes zu Gast. Die beiden haben Deutsch und Englisch unterrichtet. Sie stellten ein spezielles Programm zusammen, um den Schülern der dritten und vierten Klassen die englische Sprache näher zu bringen. "Ziel war es auch, ihnen den Spaß an der Sprache mit Hilfe eines "Native Speaker" zu vermitteln", so Christa Kayser. "Die Kinder haben das sehr gemocht", berichtet Christiana Caves. Und auch ihr ist deutlich anzumerken, dass ihr die Arbeit mit den Kindern Freude bereitet hat. An der Vernicher Grundschule etwa hat sie auch noch irischen Tanz unterrichtet, im Kernort engagierte sie sich im Rahmen der Projektwoche. Dort kümmerte sie sich um eine Gruppe von 15 Kindern. "Das habe ich vorher noch nie gemacht", so Christiana Caves, die in Weilerswist bei einer Gastfamilie untergebracht war: der Familie Roevenich. Für die beiden Töchter der Familie sei sie so etwas wie die große Schwester geworden, berichtet Christiana Caves. Auch sonst habe sie sich rundum wohlgefühlt. Unter anderem sang sie im Weilerswister Chor "Leuchtfeuer" mit, mit dem sie auch für einige Tage nach Italien reiste. Ein "Kulturschock" sei der Karneval im Rheinland gewesen. Sie habe zwar gewusst, dass da etwas auf sie zukomme. Welche Ausmaße das tolle Treiben annimmt, ahnte sie aber nicht. Da ihre Gastfamilie in der Schlossgarde Brühl aktiv ist, nahm Christiana sogar am Rosenmontagszug in Köln teil. Und auch dort war das Staunen groß. Denn Karneval wird in Whitnash ganz anders gefeiert. Dort werfen die Zuschauer Pennies auf die vorbeifahrenden Wagen, um das beste Exemplar zu küren. Dass es im Rheinland genau andersherum läuft und die Jecken vom Straßenrand aus wie wild nach "Kamelle" verlangen, war für Christiana dann doch eine Überraschung.Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Ländern ist ihr aufgefallen: die Art und Weise, wie
man in einer Schlange ansteht. In England geht dabei alles perfekt geordnet und gesittet zu. Es gibt niemals Unklarheiten darüber, wer als Nächster an der Reihe ist. In Deutschland hingegen ist das ein beliebter
Diskussionsgegenstand, zum Beispiel an der Wursttheke oder beim Bäcker. Dass es zu einem Gedränge kommt, wenn man in den Bus einsteigen will? In England schlichtweg undenkbar. Was sie aus
Deutschland in ihre Heimat mitnehmen will? Das Fahrradfahren. Das sei nämlich in England kaum üblich: "Das gibt es bei uns nur in Oxford."
Die Heimreise steht für Christiana am heutigen Freitag auf dem Programm. Doch sie will schon bald nach Deutschland zurückkehren. Auf jeden Fall zum Karneval im Jahr 2011. Da sie ein ausgesprochenes
Faible für Design und Gestaltung hat, hat Christiana die Sessionsorden für die Brühler Schlossgarde entworfen. Und wie die zur Geltung kommen - das will sie auf jeden Fall vor Ort miterleben.
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Kölner Stadt-Anzeiger vom 16.07.2010
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Besuch aus Whitnash 2010

* Twinning 20.08.-27.08.10
* Warwickshire Youth Jazz Orchestra
20.08.-24.08.10
* Whithnash Juniors 20.08.-27.08.10
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Englische Jugend begeistert Weilerswist
Jazz und Fußball setzten in der Twinning besondere Akzente
Am Abend des 20. August 2010 fand um 19:00Uhr am Haus Heskamp die feierliche Begrüßung für die über 70 englischen Gäste statt, die teils mit Bussen , 
mit PkW
oder mit dem Flugzeug 
angereist waren.

Empfang am Haus Heskamp. Dem Twinning-Chairman Toni Heath schmeckt unser Kölsch!
Die Vorsitzende der PG, Christa Kayser sowie Bürgermeister Peter Schlösser würdigten die bereits 21 Jahre währende Freundschaft mit der Twinning Whitnash,

Begrüßung der englischen Gäste vor dem Haus Heskamp
die mit dem international agierenden Jugend-Orchester „Warwickshire Youth Jazz Orchestra“ (WYJO), der Jugend-Fußballmannschaft Whitnash Juniors und dem Whitnasher Bürgermeister Ian Colls und seiner Ehefrau Jenny

angereist waren.
Besonders erwähnenswert ist, daß die Sängerin des Jazz-Orchestra, Emma Berry, bereits vorher 22 Tage mit dem Fahrrad durch England und Frankreich unterwegs war, dabei rund 1100km zurücklegte und pünktlich zur Begrüßung am Haus Heskamp vom Rad stieg....


....und hier singt sie!
Der Vorstand hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, welches die Gäste ins Brühler Schloß,

zum weltweit höchsten Kaltwasser-Geysir

auf der Rheininsel bei Andernach,
in den Kölner Zoo,
Warten auf den Zug im Bahnhof Köln

Bin soooo müüüüde!
ins Phantasialand

und zum Sightseeing nach Köln führte.

Das „Warwickshire Youth Jazz Orchestra“
Das Jazz-Orchester in Action

spielte an zwei Tagen für hunderte Besucher auf dem Sommerfest der KG-Blau-Gold

Internationale Begegnungsstätte beim KG-Fest vor der Erft-Swist-Halle
und riss diese immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.
Der SSV Weilerswist organisierte zudem am Sonntag ein Fußballturnier auf dem SSV-Platz mit den Whitnash Juniors, dem SSV Weilerswist, dem Bonner SC sowie dem SV Refrath/Frankenforst, bei dem die Whitnash Juniors alle 3 Spiele gewannen. Im Pokalspiel am Dienstag gewann der SSV Weilerswist in einem Fußballkrimi nach Verlängerung und 11m-Schießen gegen die Whitnash Juniors mit 6:5 Toren und konnte den vom Vorsitzenden der Twinning Whitnash, Toni Heath, gestifteten Siegerpokal entgegennehmen.

Die Fußballfans der PG sorgten mit Flaggen für die Motivation der Whitnash Juniors

Es ging heiss her auf dem Spielfeld des SSV
Die Verabschiedung des früher abreisenden Jazz-Orchestra und deren musikalische Darbietungen im Bahnhofsrestaurant fand so regen Anklang, daß die Veranstaltung vor den Bahnhof verlegt werden mußte.
Der Einladung zum Besuch Deutsch-Englischen Abends auf dem Boule-Platz folgten mehr als 100 Mitglieder und Freunde, wo neben Boule-Spielen mit Anleitung in intensiven Gesprächen bestehende Freundschaften vertieft und neue geschlossen wurden. Hierbei war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Mit Unterstützung des Boule-Clubs wurde eine regensichere "Twinning-Hall" aus Zelten errichtet, sodaß uns die Regenschauern nichts anhaben konnten.

Das Boule-Spiel bei Flutlicht hatte seinen besonderen Reiz
Alles Schöne hat auch mal eine Ende und so verabschiedeten sich unserere englischen Freunde am 27.08.2010.
A.B.
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Englische Jugend begeistert Weilerswist
Jazz und Fußball setzten in der Twinning besondere Akzente
Am Abend des 20. August 2010 fand um 19:00Uhr am Haus Heskamp die feierliche Begrüßung für die über 70 englischen Gäste statt, die teils mit Bussen , 
mit PkW
oder mit dem Flugzeug 
angereist waren.
Empfang am Haus Heskamp. Dem Twinning-Chairman Toni Heath schmeckt unser Kölsch!
Die Vorsitzende der PG, Christa Kayser sowie Bürgermeister Peter Schlösser würdigten die bereits 21 Jahre währende Freundschaft mit der Twinning Whitnash,
Begrüßung der englischen Gäste vor dem Haus Heskamp
die mit dem international agierenden Jugend-Orchester „Warwickshire Youth Jazz Orchestra“ (WYJO), der Jugend-Fußballmannschaft Whitnash Juniors und dem Whitnasher Bürgermeister Ian Colls und seiner Ehefrau Jenny

angereist waren.
Besonders erwähnenswert ist, daß die Sängerin des Jazz-Orchestra, Emma Berry, bereits vorher 22 Tage mit dem Fahrrad durch England und Frankreich unterwegs war, dabei rund 1100km zurücklegte und pünktlich zur Begrüßung am Haus Heskamp vom Rad stieg....
....und hier singt sie!
Der Vorstand hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, welches die Gäste ins Brühler Schloß,

zum weltweit höchsten Kaltwasser-Geysir

auf der Rheininsel bei Andernach,
in den Kölner Zoo,
Warten auf den Zug im Bahnhof Köln
Bin soooo müüüüde!
ins Phantasialand

und zum Sightseeing nach Köln führte.

Das „Warwickshire Youth Jazz Orchestra“
Das Jazz-Orchester in Action
spielte an zwei Tagen für hunderte Besucher auf dem Sommerfest der KG-Blau-Gold
Internationale Begegnungsstätte beim KG-Fest vor der Erft-Swist-Halle
und riss diese immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.
Der SSV Weilerswist organisierte zudem am Sonntag ein Fußballturnier auf dem SSV-Platz mit den Whitnash Juniors, dem SSV Weilerswist, dem Bonner SC sowie dem SV Refrath/Frankenforst, bei dem die Whitnash Juniors alle 3 Spiele gewannen. Im Pokalspiel am Dienstag gewann der SSV Weilerswist in einem Fußballkrimi nach Verlängerung und 11m-Schießen gegen die Whitnash Juniors mit 6:5 Toren und konnte den vom Vorsitzenden der Twinning Whitnash, Toni Heath, gestifteten Siegerpokal entgegennehmen.
Die Fußballfans der PG sorgten mit Flaggen für die Motivation der Whitnash Juniors
Es ging heiss her auf dem Spielfeld des SSV
Die Verabschiedung des früher abreisenden Jazz-Orchestra und deren musikalische Darbietungen im Bahnhofsrestaurant fand so regen Anklang, daß die Veranstaltung vor den Bahnhof verlegt werden mußte.
Der Einladung zum Besuch Deutsch-Englischen Abends auf dem Boule-Platz folgten mehr als 100 Mitglieder und Freunde, wo neben Boule-Spielen mit Anleitung in intensiven Gesprächen bestehende Freundschaften vertieft und neue geschlossen wurden. Hierbei war auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Mit Unterstützung des Boule-Clubs wurde eine regensichere "Twinning-Hall" aus Zelten errichtet, sodaß uns die Regenschauern nichts anhaben konnten.
Das Boule-Spiel bei Flutlicht hatte seinen besonderen Reiz
Alles Schöne hat auch mal eine Ende und so verabschiedeten sich unserere englischen Freunde am 27.08.2010.
A.B.
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